Jochen Schimmang: Die Versehrten springen nicht vom Zehner
Ein Freibad-Nachmittag in den 50er Jahren, die Erinnerung an den verstorbenen Schriftsteller-Kollegen Jürgen Becker, an den verstorbenen Vater und an einstige Lebens-Orte & -Tätigkeiten: auch Jochen Schimmangs neuen autobiographisch grundierten, essayistischen Erzählungen in „Die Versehrten springen nicht vom Zehner“ eignet, was sein bisheriges literarisches Schreiben auszeichnet. Neben einer gewissen Beiläufigkeit des Tonfalls & stilistischer Eleganz ist es die kunstvolle Verschränkung biographischer Partikularität mit den großen & kleinen Zeitläuften der alten Bundesrepublik. Das ist große Literatur und eine starke Empfehlung.- (BS)

