Rolf Ormanns Merkwürdigkeiten
Mein Traum von der grünen Maus Sabine
Eines Tages traf ich die grüne Maus Sabine unten auf dem Meeresboden + das war so, weil ich auf dem Meeresgrund spazieren ging. Wir schüttelten uns die Hände + sagten guten Tag, guten Morgen, guten Abend – was genau habe ich vergessen. Der lange Schwanz der grünen Maus guckte aus dem Wasser hervor + auf ihm stand ein kleines Haus. Das war sehr merkwürdig + ich hätte gerne gewusst: wieso + wie dort ein – wenn auch nur kleines – Haus steht + wer denn darin wohnt. Da habe ich die Maus gefragt, aber die schaute mich nur so an, als hätte ich nicht alle im Mausestübchen. Jedenfalls kletterte ich den Mäuseschwanz hinauf + guckte in das kleine Haus. Nirgendwo sah ich jemand + so ging ich in das Haus hinein + seitdem wohn ich dort + es geht mir gut. Nur einen Fehler habe ich bisher gemacht. Eines Tages stellte ich meine Schuhe vors Haus, damit der Mond sie blitzeblank putzt. Das mache ich sonst auch immer. Da sind sie ganz schnell fortgeschwommen.
Wer sie findet, den lad ich zu mir ein.-


